-
23.03.2007
- → Inland
Demo nach Anschlag auf Moschee-Baustelle
Berlin. Bei dem Brandanschlag auf die Baustelle der Moschee der Ahmadiyya Muslim Gemeinde in Berlin-Heinersdorf am Mittwoch abend geht die Polizei »von einem politisch motivierten Anschlag aus«. Das erklärte ein Sprecher der Behörde am Donnerstag. Pankows Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD) verurteilte den Anschlag und forderte, auch die »geistige Brandstiftung« gegen den Bau der Moschee müsse endlich beendet werden. Die Pankower Abgeordneten der Linksfraktion erklärten, der Vorfall sei der »vorläufige Höhepunkt« der »monatelangen Kampagne einer Bürgerinitiative und der NPD«. Das Bündnis »Kein Platz für Rassismus« ruft zu einer Protestdemonstration am Freitag (18.30 Uhr, S/U-Bhf. Schönhauser-Allee) auf.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland