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Roma-Kinder in BRD diskriminiert

Berlin. Roma-Kinder werden laut Kinderhilfswerk UNICEF auch in Deutschland nach wie vor benachteiligt. Sie befänden sich in einem »Teufelskreis aus Armut, Ausgrenzung und Vorurteilen«, sagte UNICEF-Vorstandsmitglied Reinhard Schlagintweit am Montag in Berlin. Kritisiert wurde das fehlende Recht auf Schulbesuch für geduldete Flüchtlingskinder im Saarland und die fehlende Schulpflicht für sie in Baden-Württemberg und Hessen. In der BRD leben 70000 Sinti und Roma mit deutscher Staatsbürgerschaft und rund 50000 Roma-Flüchtlinge.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.03.2007, Seite 4, Inland

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