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Telekom-Chef verteidigt »Sparkurs«

Hamburg. Telekom-Vorstandsvorsitzender René Obermann verteidigte in der Bild am Sonntag seine Pläne zur Ausgliederung von Konzernbereichen in neue Niedriglohnsparten. Wenn seine Strategie aufgehe, würden die Arbeitsplätze sicherer, und es werde in einigen Bereichen sogar neue Jobs geben, sagte Obermann der Zeitung. Er kündigte eine Nullrunde bei der Vergütung von Führungskräften an. Mit dem eingesparten Geld könnten zusätzliche Ausbildungsplätze bezahlt werden. Seine eigenen Bezüge von 1,7 Millionen Euro pro Jahre bezeichnete Obermann als »angemessen«. Schließlich beinhalte seine Tätigkeit »eine 80-bis-100-Stunden-Woche und eine große Verantwortung für die vielen Mitarbeiter«.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.03.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

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