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Wir müssen zulegen
Der wichtigste Grund ist noch gar nicht genannt: Wir wollen die junge Welt als ein zentrales Stück Gegenkultur, als Medium mit Bezug zu allen relevanten linken Strömungen weiterentwickeln. Wenn wir uns stärker profilieren wollen, dann genügt es eben auf Dauer nicht, daß die anderen immer schlechter werden: Die junge Welt muß die Einsicht in die Notwendigkeit eines Abonnements durch das Produkt selbst vermitteln. Voraussetzung dafür aber ist eine entsprechende Qualität der Arbeit und der Arbeitsbedingungen in Verlag und Redaktion. Und das ist nicht nur eine Frage des Wollens und Könnens, sondern auch und vor allem eine der Ökonomie. Mit 3600 zusätzlichen Abonnements bzw. Umsteiger auf eine neue Preisklasse können wir die nächsten Schritte absichern. Und dabei brauchen wir Ihre Unterstützung: Stellen Sie die junge Welt in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis vor, verschenken Sie kostenlose Dreiwochenabos und reden Sie hinterher mit dem Probeleser über ein Abonnement. Es ist gar nicht so schwierig, aber man muß es erst einmal tun. Dazu wollen wir Sie an dieser Stelle weiterhin anregen. Und auch dabei können Sie helfen: Beschreiben Sie doch mal Ihre Erfahrungen beim Aboeinwerben, Ihre Überlegungen und Aktivitäten. Auch darüber berichten wir hier gerne.
Verlag, Redaktion, Genossenschaft
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
