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Monopolist kurz ausgegoogelt

Minden. Die in Deutschlands am meisten genutzte Internetsuchmaschine Google war in der Nacht zum Dienstag stundenlang nicht erreichbar. Wer die Webadresse des Quasimonopolisten in ein Browserfenster eingab, landete statt dessen auf den Seiten eines Mindener Internetproviders. Verantwortlich dafür war offenbar die mangelnde Aufmerksamkeit beim aktuellen Google-Provider. Nach Angabe der Mindener Firma habe ein Kunde die Adresse google.de bestellt. Dadurch werde automatisch ein Prozeß in Gang gesetzt, bei dem der Domainverwalter Denic beim aktuellen Provider der Suchmaschine nachfragt, ob dem Umzug der Adresse stattgegeben wird. Der Provider, den Google derzeit nutzt, habe dem wiederholt nicht widersprochen, so daß der »Umzug« durchgeführt wurde.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.01.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

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