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Verhandlungen über BenQ gehen weiter

München. Eine deutsch-amerikanische Investorengruppe habe am Freitag ihr Interesse an der Übernahme des insolventen Handyherstellers BenQ Unternehmens bekräftigt und dringe auf eine rasche Entscheidung, sagte eine Sprecherin des Anwalts Andreas Kloyer, der die Gruppe vertritt, in München. Die Investoren wollten die Handyproduktion in Deutschland mit zunächst 800 Arbeitsplätzen erhalten. Die Sprecherin des Insolvenzverwalters Martin Prager, Regine Petzsch, erklärte, Prager verhandle noch immer mit mehreren Interessenten. Die von Kloyer vertretene Investorengruppe habe bisher Bedingungen genannt, »deren Erfüllung nicht in Herrn Pragers Hand liegt«. Die Zeitung Die Welt berichtete am Freitag, die Landesregierung von Nord­rhein-Westfalen prüfe derzeit eine Bürgschaft für das insolvente Unternehmen.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.01.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

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