-
03.01.2007
- → Feuilleton
Boah
Das Berliner Ensemble verzeichnet für das vergangene Jahr einen Besucherrekord. Zu den 635 Vorstellungen des Theaters am Schiffbauerdamm kamen 221 542 Zuschauer. Die Zahl der Vorstellungen sei gegenüber 2005 um 129 gestiegen. Mit den Einnahmen in Höhe von 3,8 Millionen Euro sei ein Kostendeckungsgrad von 30 Prozent erreicht worden. Die Auslastung des Theaters ging den Angaben zufolge allerdings von 87,79 Prozent auf 85,36 Prozent zurück.
Dieser Trend könnte sich unter Umständen verschärfen, wenn am 17. Februar das neue Stück von Dramatiker Peter Handke uraufgeführt wird. »Spuren der Verirrten« in der Regie von BE-Theaterleiter Claus Peymann, sei eine eigene, originelle Art von Welttheater, das nicht auf Mythen oder Allegorien basiere. Es handle sich um kein Heldenepos, sondern ein »Stationendrama«. Handke reiht darin Episoden und Fragmente aneinander, die eine Art Pilgerweg ergeben, der von Kreuz zu Kreuz durch die ganze Welt führt, wie man am Berliner Ensemble selbstbewußt behauptet und hoffentlich auch versteht, was man damit meint.
(ddp/jW)
Dieser Trend könnte sich unter Umständen verschärfen, wenn am 17. Februar das neue Stück von Dramatiker Peter Handke uraufgeführt wird. »Spuren der Verirrten« in der Regie von BE-Theaterleiter Claus Peymann, sei eine eigene, originelle Art von Welttheater, das nicht auf Mythen oder Allegorien basiere. Es handle sich um kein Heldenepos, sondern ein »Stationendrama«. Handke reiht darin Episoden und Fragmente aneinander, die eine Art Pilgerweg ergeben, der von Kreuz zu Kreuz durch die ganze Welt führt, wie man am Berliner Ensemble selbstbewußt behauptet und hoffentlich auch versteht, was man damit meint.
Anzeige
(ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton
