Zum Inhalt der Seite

Röttgen verteidigt Kündigungsschutz

Berlin. Unions-Fraktionsgeschäftsführer Norbert Röttgen (CDU) lehnt eine weitere Lockerung des Kündigungsschutzes ab. In der ARD-Sendung »Christiansen« sagte Röttgen laut einer Vorabmeldung: »Ich finde diese Debatte auch deshalb unangemessen, weil auf dem Gebiet des Kündigungsschutzes viel passiert ist. Da ist eine ordentliche Balance zwischen Flexibilität und Schutzbedürfnis.« Gerade in der jetzigen Phase der Stabilisierung auf dem Arbeitsmarkt dürfe man durch solche Diskussionen die Menschen nicht verunsichern. Der Dresdner CDU-Parteitag hatte sich kürzlich für eine weitere Lockerung des Kündigungsschutzes ausgesprochen.

(ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 04.12.2006, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!