Zum Inhalt der Seite

Mexiko: Linke verliert Gouverneurswahl

Villahermosa. Nach der Niederlage von Andres Manuel Lopez Obrador bei der Präsidentenwahl in Mexiko hat seine linksgerichtete Partei der Demokratischen Revolution (PRD) auch die Gouverneurswahl im Staat Tabasco verloren. Der PRD-Kandidat Cesar Raul Ojeda kam nur auf 42,8 Prozent, wie die Wahlkommission am Montag nach Auszählung von 94 Prozent der Stimmen mitteilte. Für Andres Rafael Granier von der Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI) stimmten 53 Prozent der Wähler. Die Gouverneurswahl galt als Gradmesser für die Beliebtheit des aus Tabasco stammenden Lopez Obrador, der die Präsidentenwahl vom 2. Juli mit einem Rückstand von nur etwa 230.000 Stimmen verloren hatte.

(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 17.10.2006, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!