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Umsteiger/in der Woche

Interview: Jonas Pohle
  • An dieser Stelle wollen wir Ihnen Menschen vorstellen, die umgestiegen sind: vom Test­abo auf das Voll­abo, vom Sozial- auf das Normalabo, vom Normal- auf das Soliabo, vom Internet- auf das Print­abo. Melden Sie sich auch, falls Sie selbst gerade erst umgestiegen sind. Hinweise bitte per E-Mail an abo@jungewelt.de oder telefonisch unter 030/536355-80.


Genia Förster aus Berlin: »Die junge Welt hat eine klare politische Meinung, mit der ich mich identifizieren kann.«

Wie haben Sie zur jungen Welt gefunden?

Die junge Welt war mir nicht unbekannt, ich habe sie schon früher gelesen. Nach 1989 habe ich das Zeitunglesen eingestellt und mich über Radio und Fernsehen informiert.

Dann habe ich begonnen, die Berliner Regionalzeitungen zu lesen, mußte jedoch feststellen, daß ich die angebotenen Informationen schon alle aus dem Radio kannte. Dort wurden keine Hintergründe beleuchtet. Meine Eltern lesen hin und wieder die junge Welt. Sie haben mich auf die Zeitung aufmerksam gemacht und gesagt, daß die jW etwas für mich sein könne. Ihre Einschätzung hat sich bestätigt.

Auf dem Solibasar von Berliner Journalistinnen und Journalisten haben Sie sich ein Probeabo bestellt, aus dem Sie ein Solidaritätsabo machten. Was schätzen Sie an der jungen Welt?

Format und Inhalt. Die junge Welt hat eine klare politische Meinung, mit der ich mich identifizieren kann. Als linke Tageszeitung geht sie auch kritisch mit der Linken um, das finde ich gut. Diese Auseinandersetzung geschieht auf eine ausgewogene Art und Weise und nicht so, wie man es von einigen Linken kennt. Besonders die Berichte zur Innenpolitik gefallen mir. Die Beiträge über die Bildungspolitik sind gut recherchiert. Auch das findet man nicht oft in anderen Medien.

Die Zeitung ist auch nicht so dick wie andere, hier zählt nicht Masse, sondern Qualität.
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Gibt es etwas, was Sie kritisieren?

Wenn über Bildung geschrieben wird, dann meist über universitäre oder schulische Bildung. In meinen Augen beginnt Bildung jedoch schon früher, im Elternhaus z.B. Man muß das Thema etwas komplexer angehen. Das wünsche ich mir, auch und gerade von der jungen Welt.

Interview: Jonas Pohle

  • Genia Förster aus Berlin liest seit kurzem die junge Welt im Abo, ihr Probabonnement wandelte sie in ein Solidaritätsabo um.

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.10.2006, Seite 16, Aktion

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