-
29.08.2006
- → Inland
Tiefensee bleibt bei Ein-Euro-Marshals
Berlin. Trotz der heftigen Kritik hält Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) an seinem Vorschlag zum Einsatz von ALG-II-Beziehern in Bussen und Bahnen fest. Sie wollten sinnvolle Arbeit leisten und »sich nicht das Geld in die Tasche stecken lassen«, sagte der Minister am Montag in Berlin. In dieser Woche werde in Leipzig daher ein Pilotprojekt vorgestellt, das im Herbst starten soll. Dabei sollen ALG-II-Bezieher im öffentlichen Nahverkehr beispielsweise älteren Menschen helfen, Fahrplanauskünfte geben oder Vandalismus verhindern helfen.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland