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Tiefensee bleibt bei Ein-Euro-Marshals

Berlin. Trotz der heftigen Kritik hält Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) an seinem Vorschlag zum Einsatz von ALG-II-Beziehern in Bussen und Bahnen fest. Sie wollten sinnvolle Arbeit leisten und »sich nicht das Geld in die Tasche stecken lassen«, sagte der Minister am Montag in Berlin. In dieser Woche werde in Leipzig daher ein Pilotprojekt vorgestellt, das im Herbst starten soll. Dabei sollen ALG-II-Bezieher im öffentlichen Nahverkehr beispielsweise älteren Menschen helfen, Fahrplanauskünfte geben oder Vandalismus verhindern helfen.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.08.2006, Seite 4, Inland

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