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Kassen zahlen weniger Narkosen
Berlin. Nach energischen Protesten des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB) haben Krankenkassen und Kassenärzte am Donnerstag in Berlin versichert, daß ambulante Vollnarkosen beim Zahnarzt auch künftig von der Versicherung bezahlt werden. Dies gelte jedoch nur für wirklich nötige Fälle. Narkosen auf eigenen Wunsch müsse der Patient künftig selbst bezahlen.
DKSB-Präsident Heinz Hilgers hatte in einem von der Neuen Osnabrücker Zeitung veröffentlichten Brief an Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) gefordert, eine entsprechende Vereinbarung zwischen Krankenkassen und Kassenärzten müsse aufgehoben werden. Andernfalls drohten insbesondere Familien mit geringem Einkommen »katastrophale Folgen« für die Zahngesundheit. Sozial Schwache seien nicht in der Lage, 200 bis 600 Euro für ambulante Vollnarkosen aufzubringen.
(AFP/ddp/jW)
DKSB-Präsident Heinz Hilgers hatte in einem von der Neuen Osnabrücker Zeitung veröffentlichten Brief an Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) gefordert, eine entsprechende Vereinbarung zwischen Krankenkassen und Kassenärzten müsse aufgehoben werden. Andernfalls drohten insbesondere Familien mit geringem Einkommen »katastrophale Folgen« für die Zahngesundheit. Sozial Schwache seien nicht in der Lage, 200 bis 600 Euro für ambulante Vollnarkosen aufzubringen.
(AFP/ddp/jW)
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