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04.08.2006
- → Ausland
Neun Leichen aus dem Tigris geborgen
Nach tödlichen Schüssen auf zwei Journalisten in den vergangenen Tagen rief die Organisation Reporter ohne Grenzen am Donnerstag zu Ermittlungen und zum besseren Schutz von Medienvertretern auf. Kein bewaffneter Konflikt seit dem Zweiten Weltkrieg habe so viele Opfer im Pressebereich gefordert. Seit Beginn der US-Offensive seien bereits 100 Journalisten und Assistenten getötet worden. Zwei weitere würden vermißt, drei seien in Geiselhaft. (AP/jW)
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