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04.08.2006
- → Inland
Bundesregierung macht sich immer unbeliebter
Köln. Die Zufriedenheit mit der Bundesregierung fällt einer ARD-Umfrage zufolge derzeit noch niedriger aus als vor der Abwahl von SPD/Grünen im vergangenen Jahr. Nur noch 22 Prozent sind mit der Arbeit der großen Koalition einverstanden, das sind drei Prozentpunkte weniger als im Vormonat, wie der am Donnerstag veröffentlichte ARD-Deutschlandtrend ergab. Die übergroße Mehrheit von 77 Prozent hingegen bewertete demnach die Arbeit der Regierung negativ, im Vergleich zum Vormonat ein Anstieg von drei Punkten.
Das mangelnde Vertrauen in die Arbeit der Bundesregierung spiegelte sich auch in der Sonntagsfrage wider. Die Union erreichte wie im Vormonat 35 Prozent und blieb damit auf dem tiefsten Umfragestand seit fünf Jahren. Die SPD kam wie im Vormonat auf 29 Prozent und damit weiter auf den niedrigsten Wert seit der Bundestagswahl 2005. Die Oppositionsparteien FDP (zwölf Prozent) und Grüne (zehn Prozent) blieben gegenüber dem Vormonat unverändert. Die Linkspartei verlor einen Punkt und kam auf neun Prozent.
(AFP/jW)
Das mangelnde Vertrauen in die Arbeit der Bundesregierung spiegelte sich auch in der Sonntagsfrage wider. Die Union erreichte wie im Vormonat 35 Prozent und blieb damit auf dem tiefsten Umfragestand seit fünf Jahren. Die SPD kam wie im Vormonat auf 29 Prozent und damit weiter auf den niedrigsten Wert seit der Bundestagswahl 2005. Die Oppositionsparteien FDP (zwölf Prozent) und Grüne (zehn Prozent) blieben gegenüber dem Vormonat unverändert. Die Linkspartei verlor einen Punkt und kam auf neun Prozent.
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(AFP/jW)
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