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USA beenden Subventionen

Washington. Nach der Androhung von Strafzöllen in Milliardenhöhe durch die Welthandelsorganisation (WTO) haben die USA am Dienstag ihr Hilfsprogramm für die inländische Baumwollindustrie beendet. Die WTO hatte nach einer Klage Brasiliens schon im März 2005 entschieden, daß das Programm die internationalen Handelsregeln verletze, weil es US-Produzenten einen ungerechtfertigten Exportvorteil verschaffe. Im Falle einer Beibehaltung der Subventionen drohten Washington Strafzölle in Höhe von umgerechnet 3,1 Milliarden Euro. Nach dem Scheitern der Welthandelsgespräche im vergangenen Monat hatten auch baumwollexportierende westafrikanische Länder mit einer Klage gegen die US-Zahlungen gedroht. Nach Angaben Washingtons erhielten die Baumwollbauern im Jahr 2005 Erntesubventionen in Höhe von 3,1 Milliarden Dollar.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.08.2006, Seite 9, Ausland

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