-
04.08.2006
- → Ausland
USA beenden Subventionen
Washington. Nach der Androhung von Strafzöllen in Milliardenhöhe durch die Welthandelsorganisation (WTO) haben die USA am Dienstag ihr Hilfsprogramm für die inländische Baumwollindustrie beendet. Die WTO hatte nach einer Klage Brasiliens schon im März 2005 entschieden, daß das Programm die internationalen Handelsregeln verletze, weil es US-Produzenten einen ungerechtfertigten Exportvorteil verschaffe. Im Falle einer Beibehaltung der Subventionen drohten Washington Strafzölle in Höhe von umgerechnet 3,1 Milliarden Euro. Nach dem Scheitern der Welthandelsgespräche im vergangenen Monat hatten auch baumwollexportierende westafrikanische Länder mit einer Klage gegen die US-Zahlungen gedroht. Nach Angaben Washingtons erhielten die Baumwollbauern im Jahr 2005 Erntesubventionen in Höhe von 3,1 Milliarden Dollar.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland