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Stundenlange Gefechte im irakischen Basra

Bagdad. Ein Selbstmordattentäter hat nahe einer schiitischen Moschee in der südirakischen Stadt Kufa 53 Menschen mit in den Tod gerissen. 105 weitere wurden bei dem Anschlag am Dienstag verletzt, wie die Behörden mitteilten. Kufa liegt rund 160 Kilometer südlich von Bagdad und gilt als Hochburg des schiitischen Geistlichen Muqtada al Sadr.

Britische Besatzungssoldaten töteten bei einem Gefecht in Basra vier Aufständische, wie ein Militärsprecher mitteilte. Zehn weitere wurden verletzt. Die Soldaten nahmen drei Verdächtige fest und beschlagnahmten Waffen und Sprengstoff. Das Gefecht dauerte laut Krankenhausangaben etwa vier Stunden. Bei einem Bombenanschlag nahe Hawidscha, 240 Kilometer nördlich der Hauptstadt, wurden laut Polizei sieben irakische Polizisten getötet und zwei verletzt.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.07.2006, Seite 2, Ausland

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