-
11.07.2006
- → Ausland
Feuergefechte in Afghanistan
Kandahar/Berlin. Die von den USA geführten Besatzungstruppen und die mit ihr verbündete afghanische Armee haben am Montag bei einem Einsatz in der Provinz Orusgan im Süden Afghanistans mehr als 40 Rebellen getötet. Die Offensive habe sich gegen ein »Lager von Extremisten« im Bezirk Tirin Kot gerichtet, teilten die ausländischen Truppen in Kandahar mit. Ein Sprecher der Taliban-Rebellen bestätigte Kämpfe. Er warf den Besatzern vor, sie hätten 50 Zivilisten getötet. Einzelheiten dazu wurden nicht bekannt.
Indes beschossen die deutschen Besatzer unbekannte afghanische Angreifer. Am Sonntag abend, so ein Sprecher in Berlin am Montag, seien drei Panzerfaustgranaten auf das Militärlager Camp Warehouse abgefeuert worden. Zudem sei mit Handfeuerwaffen auf einen Wachturm geschossen worden. Die Truppen hätten das Feuer erwidert.
(AFP/AP/jW)
Indes beschossen die deutschen Besatzer unbekannte afghanische Angreifer. Am Sonntag abend, so ein Sprecher in Berlin am Montag, seien drei Panzerfaustgranaten auf das Militärlager Camp Warehouse abgefeuert worden. Zudem sei mit Handfeuerwaffen auf einen Wachturm geschossen worden. Die Truppen hätten das Feuer erwidert.
(AFP/AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland