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Tarifeinigung im Bankgewerbe

Frankfurt/Main. Die 240000 Beschäftigten des privaten und öffentlichen Bankgewerbes bekommen von September an drei Prozent mehr Gehalt. Darauf einigten sich nach 14stündigen Verhandlungen in der Nacht zum Donnerstag in dritter Runde Unternehmerverbände und die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in Erfurt. Beide Seiten äußerten sich zufrieden über den Abschluß, für den eine

Laufzeit bis zum 30. Juni 2008 ausgehandelt wurde. Neben den drei Prozent mehr Entgelt zum 1. September sollen nach den Vereinbarungen die Gehälter in der Branche ab 1. Dezember 2007 um weitere 1,5 Prozent angehoben werden. Im August dieses Jahres erhalten die Beschäftigten zusätzlich eine Einmalzahlung von 100 Euro. Verlängert wurden die Vereinbarungen zu Vorruhestand und Samstagsarbeit.


Banken-Verhandlungsführer Tessen von Heydebreck sprach von einem »vertretbaren Abschluß«. Sein Ver.di-Pendant Uwe Foullong nannte die lange Laufzeit eine »Kröte, die man schlucken mußte«, verwies aber auf die »deutliche Erhöhung der Gehälter«.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.06.2006, Seite 9, Inland

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