Zum Inhalt der Seite

EU-Absprache für Kongo-Einsatz

Brüssel. Das Kontingent für den EU-Einsatz im Kongo ist so gut wie komplett. Die EU-Verteidigungsminister einigten sich am Montag in Brüssel auf letzte Einzelheiten. Der deutsche Ressortchef Franz Josef Jung sprach von einem »entscheidenden Schritt«. Seinen Angaben zufolge wollen sich 16 EU-Staaten an dem Einsatz beteiligen, so daß von einer »gemeinsamen Verantwortung« gesprochen werden könne. Die Details der Planungen sollten noch im Lauf dieser Woche abgeschlossen sein. Deutschland wird für den Einsatz genau wie Frankreich 500 Soldaten zur Verfügung stellen. Weitere 500 Soldaten wollen Spanien, Polen, Belgien, Schweden und die Niederlande abkommandieren. Die 1500 EU-Soldaten soll die bereits in dem Land stationierte 17000 Mann starke UN-Truppe der Mission MONUC unterstützen.

(AP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 16.05.2006, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!