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Fight Back leuchtet Neonaziszene aus

Berlin. Die soeben erschienene dritte Ausgabe der von Antifagruppen erstellten Zeitschrift Fight Back bietet zahlreiche Informationen über die Berliner Neonaziszene. Im Heft werden auf 44 Seiten einflußreiche Neonazikader, ihre Organisationen und Treffpunkte benannt. Die Zeitschrift analysiert unter anderem, wie sich die Szene nach den öffentlichkeitswirksamen Verboten der »Kameradschaft Tor« und der »Berliner Alternative Süd-Ost« durch das Land Berlin im März 2005 neu aufgestellt hat. Zudem finden sich Beiträge über Neonazigewalt und lukrative Kooperationen zwischen Neonazis, Hooligans und Rockern. Das kostenlose Magazin kann per E-Mail bestellt werden: fightback@no-log.org. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.04.2006, Seite 15, Inland

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