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EU-Finanzminister gegen Protektionismus

Wien. Die EU-Finanzminister und Notenbankchefs haben sich gegen eine Abschottung der europäischen Wirtschaft gegen den weltweiten Wettbewerb ausgesprochen. Dieses »klare Signal« ergab laut Österreichs Finanzminister Karl-Heinz Grasser das am Samstag zu Ende gegangene informelle EU-Treffen in Wien. Europa brauche statt dessen flexiblere Arbeitsmärkte, sagte Grasser.


Die Protektionismusdebatte in der EU wurde in den vergangenen Monaten durch mehrere konkrete Fälle angeheizt. So versucht Spanien, die Übernahme des nationalen Stromversorgers Endesa durch den deutschen E.on-Konzern zu verhindern. Frankreich wehrt sich gegen einen Einstieg des italienischen Enel-Konzerns beim heimischen Energiekonzern Suez.

(AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.04.2006, Seite 9, Ausland

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