-
05.04.2006
- → Inland
Opferschutz an Schulen gefordert
Berlin. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) dringt auf mehr Unterstützung für Opfer gewalttätiger Mitschüler. In der Diskussion um die zum Teil alarmierenden Zustände an Schulen sollte mehr an die überwiegende Zahl der Opfer als an die relativ kleine Zahl der Täter gedacht werden, sagte am Dienstag der GdP-Bundesvorsitzende Konrad Freiberg. Schon erste Anzeichen von »Gewalt und Verrohung in Wort und Tat« müßten geahndet werden. (ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland