3 Monate jW-digital für 18 Euro
Gegründet 1947 Freitag, 27. Januar 2023, Nr. 23
Die junge Welt wird von 2701 GenossInnen herausgegeben
3 Monate jW-digital für 18 Euro 3 Monate jW-digital für 18 Euro
3 Monate jW-digital für 18 Euro
Aus: Ausgabe vom 23.03.2006, Seite 16 / Sport

Fußballfernsehen: Zensiert und gut

Rom. Mit einem Novum will der AS Rom rassistische Fans ins Abseits stellen. Im neuen Fernsehvertrag mit Berlusconis TV-Gruppe Mediaset ist festgelegt, daß weder Spruchbänder mit rassistischen oder gewaltverherrlichenden Inhalten gefilmt werden dürfen noch Krawalle. »Wenn es den Sicherheitskräften nicht gelingt, Spruchbänder mit beleidigendem Inhalt am Stadioneingang zu beschlagnahmen, wollen wir dafür sorgen, daß sie nicht von Millionen Italienern gesehen werden«, begründete Rosella Sensi, Geschäftsführerin des AS Rom, die bislang in Italien einmalige Klausel. Vermeiden wollen die Römer Bilder wie am 29. Januar beim Meisterschaftsspiel gegen Livorno. Damals hatten Ultras Dutzende von Spruchbändern mit antisemitischen Parolen und Plakate mit Hakenkreuzen gezeigt. Der Klub wurde mit einer Heimspielsperre bestraft. (sid/jW)

Mehr aus: Sport

Startseite Probeabo