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»Vertriebene« als Anwalt der Armenier

Berlin. Die CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach bleibt Präsidentin des »Bundes der Vertriebenen« (BdV). Sie wurde am Samstag auf der Bundesversammlung »mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt«, wie der BdV in Berlin mitteilte. Steinbach stellte in einer Rede klar, der BdV wolle bei der Errichtung eines »Zentrums gegen Vertreibungen in Berlin« mitreden. Sie betonte zudem, der BdV werde weiter für sein Anliegen eintreten, einen nationalen Gedenktag für die Opfer von Vertreibungen einzurichten. In einer Resolution kritisierte der BdV den Aufmarsch türkischer Nationalisten am Samstag in Berlin. Reaktionäre türkische Kräfte hätten »ein verheerendes Signal« gesetzt.

(ddp/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.03.2006, Seite 5, Inland

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