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Mikis Theodorakis kosmisch

Warum manches Kunstwerk unsterblich ist, erklärte Mikis Theodorakis in der Süddeutschen vom Freitag: Weil sich Künstler mit dem »unsterblichen Ozean der Harmonie« verbinden. Heute befaßt sich ein Symposium an der Universität Kreta auf seine Anregung hin mit dieser »kosmischen Harmonie«. Seit 1942 hat Theodorakis seine Theorie verschwiegen, um sich nicht »mit philosophischen Kenntnissen zu schmücken«. Im übrigen seien Volkslieder direkt von »himmlischer Musik« inspiriert. Ein Volkslied entstehe ohne »kopfgesteuerte Bearbeitung«, es sei »wie ein schönes nacktes Mädchen am Strand unter der leuchtenden Sonne«.

(ddp/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.03.2006, Seite 13, Feuilleton

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