Zum Inhalt der Seite

Gefängniszellen in Kaufhaus erwogen

London. Das Londoner Kaufhaus Selfridges verhandelt zur Zeit mit der britischen Polizei über die Einrichtung von Gefängniszellen in der Hauptfiliale an der Oxford Street, wie eine Behördensprecherin am Samstag mitteilte. Demnach sollen die Zellen der kurzfristigen Unterbringung von Ladendieben und Kreditkartenbetrügern dienen. Damit würden die überfüllten Londoner Gefängnisse entlastet. Der Zeitung Guardian zufolge sind zehn Zellen in ehemaligen Büros des Kaufhauses geplant.


(AP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 06.03.2006, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!