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Keine Einigung bei AEG in Nürnberg

Nürnberg. Die Verhandlungen zwischen IG Metall und AEG-Management über die Zukunft des Nürnberger Hausgerätewerkes sind auch in der dritten Runde ergebnislos abgebrochen worden. »Wir haben uns eine Denkpause bis nächsten Donnerstag verpaßt«, sagte der bayerische IG-Metall-Chef Werner Neugebauer am Mittwoch im Anschluß an die knapp zweistündigen Gespräche. Nun müsse es darum gehen, daß die AEG-Geschäftsführung das Gesamtvolumen ihres Angebotes von derzeit 100 Millionen Euro vergrößere. In der vergangenen Woche hatte AEG der Gewerkschaft ein Paket unterbreitet, das für die von der Schließung betroffenen 1 700 Mitarbeiter Abfindungen und Qualifizierungsmaßnahmen im Volumen von rund 100 Millionen Euro vorsieht. Der Geschäftsführer der AEG Hausgeräte, Dieter Lange, hielt am Mittwoch am genannten Volumen fest.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.02.2006, Seite 5, Inland

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