26.03.2005
Keine Macht in Kirgisien
Jäher Umsturz in Zentralasien löst Zusammenbruch der staatlichen Ordnung und blutige Plünderungen aus. Rußland bietet gestürztem Präsidenten Akajew Asyl an
Von Werner Pirker
In der mittelasiatischen ehemaligen Sowjetrepublik Kirgisien ist die Macht aus den Händen des regierenden Clans in die oppositioneller Clans übergegangen. Die aus dem Umsturz hervorgegangene neue Machtstruktur beruht auf einer Koalition unterschiedlicher Interessengruppen, innerhalb derer die Machtfrage noch keineswegs entschieden ist. Der Sturz des Regimes unter Präsident Askar Akajew verlief am Donnerstag relativ kurz und schmerzlos, seine unmittelbaren Folgen abe...
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