Niederlande: Regierung subventioniert Haushalte und Firmen im Umfang von 950 Millionen Euro
Den Haag. Die niederländische Regierung will Kapitalisten und Privathaushalte mit mehr als 950 Millionen Euro subventionieren. »Die Energiepreise werden voraussichtlich vorerst hoch bleiben, selbst wenn der Konflikt im Nahen Osten bald enden sollte«, erklärte die Regierung in Den Haag ihre Entscheidung am Montag. Unternehmen und Endverbraucher sollen demnach bei einem ersten Maßnahmenpaket im Umfang von 627 Millionen Euro Vorrang haben. Davon sollen 150 Millionen Euro auf einen befristeten Energienotfallfonds zur Unterstützung von Privatpersonen entfallen. Die Senkung von Sozialabgaben und Steuern soll mit 340 Millionen Euro zu Buche schlagen, was mit einer Anhebung anderer Steuern – etwa der auf alkoholische Waren – gegenfinanziert werden soll.
Die Regierung hat außerdem am Montag die erste Phase ihres Krisenplans für »bevorstehende« Kraftstoffengpässe aktiviert. Es gebe zwar keine »akuten« Benzinengpässe in den Niederlanden, sie mobilisiere aber die Behörden und die Industrie für den Fall, dass sich »die Situation verschlechtert«. (AFP/jW)
links & bündig gegen rechte Bünde
Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.
Mehr aus: Ausland
-
Ohne Kommentar
vom 21.04.2026 -
Raketen auf der Friedensinsel
vom 21.04.2026 -
Ein Unbeugsamer ist nicht mehr
vom 21.04.2026 -
Iran behält sich Antwort vor
vom 21.04.2026 -
Umkämpfte Stichwahl in Peru
vom 21.04.2026 -
Starmer stark strapaziert
vom 21.04.2026
