188 Tote bei Überschwemmungen in Pakistan und Afghanistan
Kabul. In Afghanistan und Pakistan sind in den vergangenen zwei Wochen mehr als 180 Menschen infolge heftiger Unwetter ums Leben gekommen. Mindestens 188 Menschen starben seit Ende März bei Überschwemmungen und heftigen Regenfällen, wie die Katastrophenschutzbehörden beider Länder am Dienstag mitteilten.
Der Sprecher des afghanischen Katastrophenschutzes, Mohammed Jussuf Hammad, bezifferte die Zahl der in Folge von Unwettern ums Leben gekommenen Menschen gegenüber der Nachrichtenagentur AFP mit 123. Allein seit Sonntag habe es 46 Todesopfer gegeben. Vertretern lokaler Behörden zufolge stürzten vielerorts Häuser ein und begruben Bewohner unter den Trümmern. Tote gab es demnach auch durch Erdrutsche und Blitzeinschläge.
Der Katastrophenschutz in Pakistan gab die Zahl der Todesopfer in der nördlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa am Dienstag mit 47 an, darunter waren demnach 27 Kinder. In der südwestlichen Provinz Belutschistan kamen demnach mindestens 18 Menschen ums Leben. Darüber hinaus wurden landesweit mehr als 600 Häuser beschädigt. (AFP/jW)
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