UN-Hochkommissar: Trumps Drohung gegen den Iran »widerlich«
Genf. Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, warnt angesichts der immer krasseren Drohungen des US-Präsidenten gegen den Iran vor schweren Völkerrechtsverletzungen. Er verurteile insbesondere die Drohungen, eine ganze Zivilisation auszulöschen und zivile Infrastruktur anzugreifen, sagte der österreichische UN-Diplomat am Dienstag in Genf. »Das ist widerlich«, sagte er mit Blick auf die entsprechenden Aussagen von US-Präsident Donald Trump. Die Umsetzung solcher Drohungen komme schwersten Völkerrechts-Verbrechen gleich, warnte Türk in seiner Stellungnahme, ohne allerdings das US-Staatsoberhaupt explizit zu nennen. Türk verlangte einen sofortigen Stopp von Drohungen gegen Zivilisten. Er forderte internationale Bemühungen, um die Lage im Nahen und Mittleren Osten zu deeskalieren. (dpa/jW)
links & bündig gegen rechte Bünde
Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.
Mehr aus: Ausland
-
Ohne Kommentar
vom 08.04.2026 -
Boliviens Linke lebt
vom 08.04.2026 -
Südlibanon auf sich allein gestellt
vom 08.04.2026 -
Kuba: US-Abgeordnete fordern Ende der Blockade
vom 08.04.2026 -
Rechtsaußen ganz im Süden
vom 08.04.2026 -
Neue Töne in Moskau
vom 08.04.2026
