G7-Staaten betonen Übereinstimmung in Iran-Konflikt
Paris. Die G7-Außenminister haben nach einem zweitägigen Treffen eine gemeinsame Linie zum Krieg gegen den Iran bekannt gegeben. In der am Freitag verabschiedeten Erklärung forderten sie einen sofortigen Stopp der Angriffe auf Zivilisten sowie zivile Infrastruktur in der Region. Es sei notwendig, die globalen wirtschaftlichen Schocks wie Störungen der Wirtschafts-, Energie-, Düngemittel- und Handelslieferketten möglichst zu minimieren und die sichere und mautfreie Schiffahrtsfreiheit in der Straße von Hormus wiederherzustellen.
Bundesaußenminister Johann Wadephul /CDU) wies den Eindruck eines Zerwürfnisses zwischen den USA und Deutschland zurück: »Es gab und es gibt keine Anforderung der Vereinigten Staaten von Amerika, insbesondere an uns, vor Ende der Kampfhandlungen einen militärischen Beitrag zu leisten«. Für Gespräche über Nachkriegs-Hilfe sei es zu früh. Auch der französische Außenminister Jean-Noel Barrot betonte die Gemeinsamkeiten mit den USA. Ihm zufolge ist ein Eskortsystem für Tanker notwendig. Vor dem Treffen hatte US-Präsident Donald Trump die Europäer wiederholt dafür gerügt, sich am Krieg gegen den Iran nicht zu beteiligen. (Reuters/jW)
links & bündig gegen rechte Bünde
Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.
Mehr aus: Ausland
-
Heimatfront des Herrn
vom 28.03.2026 -
Ohne Kommentar
vom 28.03.2026 -
Melonis Horrorwoche
vom 28.03.2026 -
»Stern des Ostens« über Palästina
vom 28.03.2026 -
Washington fabuliert von »Todesstoß«
vom 28.03.2026
