Dürr tritt zurück, will aber FDP-Chef bleiben
Berlin. Der FDP-Vorsitzende Christian Dürr will sich beim Bundesparteitag Ende Mai erneut zur Wahl stellen. Das kündigte er nach stundenlangen Beratungen des Präsidiums und des Bundesvorstands am Montag in Berlin an. Zum Parteitag werde der komplette Bundesvorstand zurücktreten und sich eine neue Legitimation suchen. Er habe im Bundesvorstand angeboten, sich einer Vertrauensfrage zu stellen. Dies sei ausdrücklich nicht gewünscht worden, sagte Dürr. Deshalb habe der gesamte Bundesvorstand auf seinen Vorschlag hin Verantwortung übernommen und werde sich beim Parteitag ein neues Mandat geben lassen. Der FDP-Chef erklärte auch, dass Generalsekretärin Nicole Büttner im Amt bleiben soll. Die FDP ist zuletzt aus den Landtagen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ausgeschieden und liegt in bundesweiten Umfragen nur noch bei drei Prozent. (dpa/jW)
links & bündig gegen rechte Bünde
Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.
Mehr aus: Inland
-
Ohne Kommentar
vom 24.03.2026 -
Wunschzettel für Schnieder
vom 24.03.2026 -
Regierungspartei im Niedergang
vom 24.03.2026 -
Zitat des Tages
vom 24.03.2026 -
Runter vom Gas, weg vom Öl!
vom 24.03.2026 -
Sterben an der Waffe – oder auf hoher See
vom 24.03.2026 -
Welche Arbeit leisten Betriebsräte bei Lieferando?
vom 24.03.2026
