So einfach ist das
Hensol/Wales. Rot für verdeckte Sprüche an den Gegner? FIFA-Präsident Gianni Infantino fordert im Kampf gegen Rassismus im Fußball Maßnahmen mit abschreckender Wirkung. Dabei im Fokus: Spieler, die beim Ansprechen ihrer Gegner den Mund zuhalten, so dass nicht zu sehen ist, was sie sagen. »Wenn ein Spieler seinen Mund bedeckt und etwas sagt und dies rassistische Folgen hat, dann muss er natürlich vom Platz gestellt werden«, sagte Infantino am Sonntag im Sky-Interview nach der Versammlung der internationalen Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) in Wales. »Das ist etwas, das ich ohnehin nicht verstehe: Warum muss ein Spieler seinen Mund zudecken, wenn er etwas zu einem anderen Spieler sagt?« so Infantino. Man müsse in so einem Fall davon ausgehen, dass der Spieler etwas gesagt hat, was er nicht gesagt haben sollte. »Wenn man nichts zu verbergen hat, hält man sich beim Sprechen nicht den Mund zu. So einfach ist das.« (dpa/jW)
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