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Krebstumore mit Plastik

New York. Ablagerungen von Mikroplastik sind längst in zahlreichen Körpergegenden nachgewiesen worden, sei es in Organen oder im Gehirn. Welche Schäden die winzigen Partikel, die der Mensch über die Lunge oder den Magen-Darm-Trakt aufnimmt, hervorrufen, ist bisher wenig erforscht. Eine Pilotstudie unter der Führung von Stacy Loeb von der New York University zu Prostatakarzinomen, über die das Wissenschaftsportal Scienexx.de informiert, gibt nun Aufschluss. In neun von zehn Prostatakrebspatienten entdeckten die Forscher Mikroplastik. Das Krebsgewebe enthielt im Durchschnitt 2,5mal mehr Mikroplastik als das umliegende gesunde Prostatagewebe. Loeb vermutet einen Zusammenhang: So könnten die Kunststoffpartikel Entzündungen und Immunreaktionen im Gewebe auslösen, die langfristig Zellschäden hervorrufen und eine Entartung der Zellen begünstigen. Das Forschungsteam plant weitere Untersuchungen, auch an Zellkulturen und Tieren. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.03.2026, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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