Russische Zentralbank senkt Leitzins
Moskau. Die russische Zentralbank hat am Freitag beschlossen, den Leitzins um 0,5 Prozentpunkte auf 15,5 Prozent pro Jahr zu senken. Bewogen habe die Banker dazu, dass »die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt sich allmählich entspannt«, dass »die Abweichung der russischen Wirtschaft von einem ausgewogenen Wachstumspfad abnimmt« und dass »das Wachstum der Binnennachfrage sich in den kommenden Monaten abschwächen wird«, berichtete die russische Nachrichtenagentur TASS am Freitag. Die Behörde behalte sich demnach vor, den Leitzins weiter auf bis zu 13,5 Prozent zu senken, sollte es die »Nachhaltigkeit des Inflationsrückgangs« hergeben. Ihre Prognose für 2026 behielt sie bei, nämlich 0,5 bis 1,5 Prozent BIP-Wachstum, fünf bis zehn Prozent Wachstum der Verbraucherkredite und sieben bis zwölf Prozent Wachstum der Kredite für Konzerne. »Die durch die Geldpolitik geschaffene Widerstandsfähigkeit schafft die notwendigen Voraussetzungen dafür, dass die Inflation wieder auf das Zielniveau von vier Prozent zurückkehrt«, kommentierte die Zentralbankvorsitzende Elwira Sachipsadowna Nabiullina. (TASS/jW)
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