Die Bilanz
Mailand. Deutschland beendet die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo auf dem fünften Platz im Medaillenspiegel und hat den angestrebten dritten Rang verfehlt. Die Athletinnen und Athleten des deutschen Teams holten achtmal Gold, zehnmal Silber und achtmal Bronze. Die insgesamt 26 Medaillen bedeuten einmal weniger Edelmetall als noch bei den vorigen Winterspielen 2022 in Beijing. Damals hatte Deutschland mit zwölfmal Gold hinter Norwegen noch den zweiten Platz im Medaillenspiegel erreicht.
»Deutschland ist und bleibt eine Wintersportnation. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass wir in der Gesamtbilanz unseren eigenen Ansprüchen bei den Winterspielen 2026 nicht gerecht geworden sind«, sagte Sport-Staatsministerin Christiane Schenderlein (CDU). »Bei Olympischen Winterspielen wollen wir, wie in den vergangenen Jahren, zu den Top-drei-Nationen gehören, im Sommer wieder zu den besten fünf. Die Ergebnisse aus Italien sind deshalb auch ein klarer Handlungsauftrag, unsere geplanten Reformen weiter voranzutreiben.«
Den Topplatz im Medaillenspiegel sicherte sich mit großem Vorsprung zum vierten Mal in Serie Norwegen. Die Skandinavier holten 18mal Gold, 12mal Silber sowie 11mal Bronze und damit 15 Medaillen mehr als Deutschland. Auf Platz zwei kommt die USA, dahinter folgen die Niederlande und Italien. (dpa/jW)
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