HKM wird mit Drittel der Belegschaft fortgeführt
Duisburg. Die Salzgitter AG übernimmt die Thyssen-Krupp-Steel-Anteile am Duisburger Stahlhersteller HKM (Hüttenwerke Krupp-Mannesmann) und will dort auch weiterhin Stahl produzieren lassen. Allerdings mit wesentlich weniger Beschäftigten. Die Belegschaft soll von 3.000 auf 1.000 schrumpfen, wie mehrere Medien berichteten, nachdem die Übernahme am Freitag bekannt wurde. HKM gehört aktuell zu 50 Prozent Thyssen-Krupp Steel Europe. 30 Prozent der Anteile hält bereits Salzgitter. Weitere 20 Prozent gehören dem französischen Stahlrohrhersteller Vallourec, der ebenfalls angedeutet hatte, aussteigen zu wollen. Das Stahlwerk beliefert unter anderem Thyssen-Krupp – der Industriekonzern hat jedoch den noch bis 2032 laufenden Liefervertrag gekündigt, weshalb der Fortbestand des Werks unsicher war. Die Einigung sieht nun vor, dass der Liefervertrag mit Thyssen-Krupp Steel bereits Ende 2028 endet. Der Verkauf der HKM-Anteile im Besitz von Thyssen-Krupps Stahlsparte ist zum 1. Juni dieses Jahres geplant.(AFP/jW)
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