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UAW wirft Mercedes Union Busting vor

Tuscaloosa. Die US-amerikanische Gewerkschaft der Automobilbeschäftigten UAW erhebt schwere Vorwürfe gegen ­Mercedes-Benz. Der deutsche Autohersteller führe gewerkschaftsfeindliche Kampagnen durch und verletze die Rechte der Beschäftigten in seinem Werk in Alabama, heißt es in einem kürzlich erschienenen UAW-Bericht. Gewerkschaftsmitglieder seien unrechtmäßig entlassen, abgemahnt und bedroht worden; Union-­Busting-Agenturen seien engagiert worden. In seinem New Yorker Autohaus widersetzte sich Mercedes »aggressiv« den Forderungen der Beschäftigten nach einem Tarifvertrag. Dort hatten die Beschäftigten im Frühjahr 2024 über eine gewerkschaftliche Vertretung abgestimmt. Seither seien etwa zehn Gewerkschaftsunterstützer entlassen oder unter Druck gesetzt worden, das Autohaus zu verlassen. UAW hat Beschwerde bei der US-Behörde National Labor Relations Board eingereicht, die die Vorwürfe untersucht. Mercedes-Benz wies die Vorwürfe gegenüber deutschen Medien vehement zurück. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.02.2026, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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