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Berlinale

Buzz-Buzz-Buzz

Am 12. Februar eröffnet sie, die 76. Berlinale, und die Professionals wissen, was auf sie zukommt: »Kann manchmal in Arbeit ausarten«, schreibt Wim Wenders über das Filmeschauen. »Kann manchmal auch eine Qual sein.« Wo er Recht hat, hat er Recht. Wenders ist in diesem Jahr der Vorsitzende der Internationalen Jury, die das Wettbewerbsprogramm durchzusitzen hat. Wenders’ alter Kollege Werner Herzog sagte es vor ein paar Jahren in der Deutschen Kinemathek deutlicher: »Fast alles ist Schrott (…) Cannes: 90 Prozent Schrott. Berlinale: 95 Prozent Schrott. Venedig: 90 Prozent Schrott.« Demnach ist die Berlinale also knapp vorn auf der Schrottskala. Die Schrottkonzeptionen wirkten auch ein wenig wechselhaft die vergangenen Jahre. Die Kosslick-Ära war von Stadtmarketing und Leistungsschau für den Produktionsstandort Deutschland bestimmt. Carlo Chatrian wollte auf dem Teppich bleiben und das europäische »Arthouse«-Kino bewahren. Und die neue Chefin Tricia Tuttle? Mehr »Berlinale Special Gala« als Wettbewerb, neue Debütfilm-Sektion (»Perspectives«), Forum dafür aufs Abstellgleis? Sie will einen »Buzz« kreieren, sagte sie neulich dem Tagesspiegel: »Man muss die richtigen internationalen Journalisten zum Festival kriegen, die nächste Generation von Bloggern und natürlich die entsprechenden Filme.« Glückauf. (aha)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.02.2026, Seite 10, Feuilleton

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