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BYD verkauft deutlich weniger Autos in China

Hongkong. In der Volksrepublik selbst verkaufte Chinas größter Autobauer BYD im Januar mit gut 210.000 Fahrzeugen 30 Prozent weniger als vor Jahresfrist. Hintergrund sind die Änderungen ‌bei der staatlichen Förderung von Autokäufen. Diese richtet sich jetzt nach dem Fahrzeugpreis und wird nicht mehr als Pauschale gewährt. Das verringert die Kaufanreize für preiswertere Fahrzeuge, die den größten Teil der Neuwagenerwerbungen in China ausmachen. ‌BYDs Verkäufe außerhalb Chinas stiegen im Januar um 43 Prozent. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.02.2026, Seite 8, Kapital & Arbeit

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  • Onlineabonnent*in Heinrich H. aus S. 3. Feb. 2026 um 15:11 Uhr
    Eigentlich wollte ich wissen, auf welche Stückzahlen sich die dreiundvierzig Außerhalbprozente beziehen. Also frug ich Google nach »BYD auslandsverkäufe januar 2026«. Das empfehle ich auch jeder LeserIn, die Ergebnisse sind frappierend. Ein sehr schönes sei zitiert: »Verfehlte Ziele und Evergrande-Vergleiche: Die Rechnung geht bisher nicht auf. BYD verfehlte sein 2025er-Ziel von 5,5 Millionen verkauften Fahrzeugen deutlich – nur 4,6 Millionen wurden ausgeliefert. Statt der geplanten 30 Prozent Wachstum blieb ein mageres Plus von acht Prozent.« Ich kenne Gegenden auf der Welt, die sich magere Wachstümer von acht Prozent wünschen würden. BYD dürfte relativ dynamisch seine Kapazitätsplanung anpassen. Die Zeche zahlen werden, wie gewöhnlich, die »ArbeitnehmerInnen«.
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