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EU-Kommissar will »Europe first«

Brüssel. EU-Industriekommissar Stéphane Séjourné will die Vergabe europäischer öffentlicher Gelder an Unternehmen an »Made in Europe« knüpfen. »Wann immer europäische öffentliche Gelder eingesetzt werden, müssen sie zur europäischen Produktion und zu hochwertigen Arbeitsplätzen beitragen«, schreibt Séjourné in einem Gastbeitrag, der am Montag u. a. im Handelsblatt erschien. Die gleiche Logik solle auf ausländische Direktinvestitionen angewendet werden. »Wir müssen ein für alle Mal eine echte europäische Präferenz in unseren strategisch wichtigsten Branchen etablieren.« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.02.2026, Seite 8, Kapital & Arbeit

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