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Kongo: Über 200 Tote in Coltanmine

Goma. Nach schweren Regenfällen ist es in einer Coltanmine in der ostkongolesischen Provinz Nordkivu zu einem Erdrutsch gekommen, bei dem mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen sind. Seit dem Einsturz der Mine am vergangenen Mittwoch seien 227 Tote und mehr als 30 Verletzte geborgen worden, sagte der Sprecher der Provinzbehörden am Sonnabend. Unter den Toten seien Bergarbeiter, Markthändlerinnen und Kinder. Bei der Mine handelt es sich um die Coltanmine Rubaya, die schätzungsweise 15 Prozent des weltweit geförderten Coltans enthält. Das Metall kommt in vielen Elektronikkomponenten zum Einsatz. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.02.2026, Seite 8, Kapital & Arbeit

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