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Niger: Angreifer waren »Söldner«

Niamey. Die Regierung Nigers hat am Donnerstag abend ihr Schweigen über die Geschehnisse in Niamey in der Nacht zuvor gebrochen. In einer offiziellen Erklärung, die im nationalen Fernsehen ausgestrahlt wurde, gaben die Behörden laut der Infoseite Malijet erste Einzelheiten bekannt. Demnach soll um 0.20 Uhr eine »Gruppe ferngesteuerter Söldner« den Luftwaffenstützpunkt am internationalen Flughafen der Hauptstadt angegriffen haben. Der Überfall soll etwa 30 Minuten gedauert haben. Dank Sicherheitsvorkehrungen seien die Angreifer in die Flucht geschlagen worden. Vorläufige Bilanz: vier verletzte Soldaten und Sachschäden. Ein Munitionslager sei im Gefecht in Brand geraten. Auch seien drei zivile Flugzeuge von den Angreifern beschossen worden. Diese hätten schwere Verluste erlitten: 20 wurden getötet, elf festgenommen, Kriegsmaterial und Motorräder seien sichergestellt worden. In der Stellungnahme wurden keine Angaben darüber gemacht, in wessen Auftrag die Söldner gehandelt haben könnten. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.01.2026, Seite 6, Ausland

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