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Sachsen: Angeklagter beschuldigt FBI

Dresden. Im Prozess gegen mutmaßliche Mitglieder der militanten Neonazigruppe »Sächsische Separatisten« hat einer der Angeklagten die Existenz der Gruppe abgestritten. Sie habe keinen Namen und keine festen Mitglieder gehabt, sagte er am zweiten Verhandlungstag vor dem Oberlandesgericht in Dresden.

Die gegen ihn in der Anklage erhobenen Vorwürfe bezeichnete er als haltlos. Er sei rechts und national, nichts an seinen Plänen sei jedoch terroristisch. Im Zusammenhang mit einer privaten Krise nach der Trennung seiner Eltern und dem Beginn der Covidpandemie habe er mit Überlebenstraining begonnen. Dabei sei es nicht um den Staat als Gegner gegangen. Ziel sei das Überleben im Katastrophenfall gewesen.

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Die Bezeichnung »Sächsische Separatisten« stammt seiner Aussage zufolge aus einem Chat mit einer verdeckt agierenden V-Person des FBI. Darin seien »Saxon Separatists« erwähnt worden – mit dieser Bezeichnung seien allerdings die »Freien Sachsen« gemeint gewesen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.01.2026, Seite 15, Antifaschismus

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