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ILO: Arbeitsbedingungen bleiben mangelhaft

Genf. Die globalen Arbeitsmärkte bleiben nach Einschätzung der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) 2026 voraussichtlich stabil. Das dürfe jedoch nicht über einen gravierenden Mangel an menschenwürdigen Arbeitsplätzen hinwegtäuschen, warnte die UN-Sonderorganisation am Mittwoch in Genf. Die ILO erwartet in ihrem aktuellen Bericht, dass die Erwerbslosigkeit in diesem Jahr ähnlich wie in den Vorjahren global bei 4,9 Prozent bleibt. Das entspricht rund 186 Millionen Menschen ohne Arbeit. Die Bemühungen zur Verbesserung der globalen Arbeitsplatzqualität hätten zuletzt stagniert, weshalb Hunderte Millionen Beschäftigte in Armut leben. Die Unsicherheiten im internationalen Handel drohten, die Löhne zu schmälern. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.01.2026, Seite 8, Kapital & Arbeit

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