Werbeverbot für »Junkfood« in UK
London. Im Vereinigten Königreich ist am Montag ein Werbeverbot für sogenanntes Junkfood im Fernsehtagesprogramm und im Internet in Kraft getreten. Das britische Gesundheitsministerium rechnet damit, dass so statistisch 20.000 Fälle von Fettleibigkeit bei Kindern verhindert werden können. Das Verbot betrifft Werbung für Lebensmittel wie gezuckerte Frühstücksflocken, Energydrinks oder gefrorene Hähnchen-Nuggets. Nach Regierungsangaben sind 22 Prozent der üblicherweise um die fünf Jahre alten Schulanfänger in England übergewichtig oder fettleibig. (AFP/jW)
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Leserbrief von Rollmix (6. Januar 2026 um 10:31 Uhr)Es ist für mich auffällig, wie breit in unseren Medien darüber berichtet wird und nicht über die Armut in England. Die Betroffenen müssen hungern, um über die Runden zukommen. Sie müssen ungesunde, billige Lebensmittel kaufen. Es könnte auch sein, dass es dem sichtbar dicken Menschen zugeschrieben wird, es ginge ihm im Kapitalismus zu gut.
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