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»Hate Aid«: DJV kritisiert US-Sanktionen

Berlin. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat die Reaktion der Bundesregierung auf das von den USA verhängte Einreiseverbot gegen die Geschäftsführerinnen der Organisation »Hate Aid« als zu lasch kritisiert. »Was aus Berlin kommt, ist pflichtschuldiger Protest auf Sparflamme«, erklärte der DJV-Vorsitzende Mika Beuster am Dienstag. Eine »adäquate Antwort« wäre die Einbestellung des US-Botschafters gewesen. Beuster vermisst zudem »klare Worte« von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.01.2026, Seite 14, Medien

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