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Frankreichs Parlament vertagt Rente mit 64

Paris. Im Bemühen um eine Regierungsstabilisierung hat Frankreichs Nationalversammlung die geplante Rente mit 64 vorerst auf Eis gelegt. Die Abgeordneten stimmten am Mittwoch abend mit 255 zu 146 Stimmen für das Aussetzen der Maßnahmen bis Anfang 2028. Die Heraufsetzung des Renteneintrittsalters von 62 auf 64 Jahre galt als bislang wichtigstes Ziel von Präsident Emmanuel Macron. Premierminister Sébastien Lecornu hatte den Sozialisten, auf deren Stimmen er für den Haushaltsentwurf 2026 angewiesen ist, ein Aussetzen angeboten, um eine monatelange Regierungskrise zu beenden. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.11.2025, Seite 8, Kapital & Arbeit

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