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Rüstungszulieferer Renk will Lieferstopp nach Israel umgehen

Foto: Stefan Puchner/dpa
»Abschreckung ... auch im Gazastreifen« sicherstellen: Renk wird den Genozid in Gaza trotz eines möglichen Lieferstopps der BRD weiter unterstützen

Augsburg. Der Augsburger Rüstungsbetrieb Renk hat angesichts der bevorstehenden Einschränkungen von Waffenlieferungen nach Israel durch die BRD angekündigt, einen Lieferstopp zu umgehen. Gegenüber der Financial Times erklärte Firmenchef Alexander Sagel laut dpa-Meldung am Mittwoch, es gebe einen »Plan B«, demzufolge die Produktion von Getrieben für israelische Panzer in die USA verlagert werden kann. Das Unternehmen habe aus deutscher Sicht »die Verantwortung, dafür zu sorgen, dass Israel seine Abschreckungsfähigkeit aufrechterhalten kann«, zitiert Financial Times. Diese »Abschreckung« sei »nicht nur in Gaza, sondern auch an anderen Grenzen erforderlich«, so Sagel. Angaben, um wie viele Getriebe für Israel es geht, machte der Unternehmenschef nicht. (dpa/jW)

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Erschienen am 14.08.2025, Kapital & Arbeit

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